Reise nach Georgien

21. - 29. April 2008

Eventreise Orthodoxe Ostern in Georgien, organisiert von Studiosus Reisen München GmbH

 

 

Reiseprogramm:

Normale Schrift: Offizielles Reisprogramm von Studiosus Reisen
Kursive Schrift: Persönliche Ergänzungen

 

1. Tag: Grüss Gott Georgien

Individuelle Anreise nach München. Abends gemeinsamer Flug mit Lufthansa in die georgische Hauptstadt Tbilissi (Tiflis).

2. Tag: Tradition in Tiflis

In den frühen Morgenstunden Ankunft in der Hauptstadt Georgiens und Transfer ins Hotel. Zeit zum Ausruhen. Nach dem späteren Frühstück Stadtbesichtigung. Alle interessanten  Baudenkmäler in der Altstadt liegen nahe beisammen, so dass diese leicht durch einen kurzen Spaziergang erreichbar sind. Zunächst Besichtigung der Altstadt mit der Metechi Kirche (13. Jahrh.) und einem Reiterstandbild des Stadtgründers Wachtang Gorgassali. Von hier hat man eine Blick auf die Mtkwari (Kura), die Altstadt und die Umgebung Tbilissis. Weiter zur Synagoge und zur Sioni Kathedrale, in der das Weinrebenkreuz der heiligen Nino aufbewahrt wird. Weiter zur Antschischati Kirche (6. Jahrh.), der ältesten Kirche der Stadt. Besuch der Schatzkammer im Kunstmuseum und Spaziergang auf der Hauptstrasse Rustaveli.

3. Tag: Tbilissi - Gori - Tbilissi

Fahrt entlang der alten Seidenstrasse in die Kartli-Region in die alte Stadt Gori und Besuch der Höhlenstadt Uphlisziche (1. Jahrh. v. Chr.), durch die ein Zweig der legendären Seidenstrasse führte. In Gori, Geburtsstadt von Stalin, Aussenbesichtigung seines Geburtshauses. Anschliessend Besuch eines Bauernmarktes in Gori, wo landestypisches Obst, Gemüse und Gewürze verkauft werden. Bei der Rückfahrt nach Tbilissi Besuch der Samtavisi Kirche (11. Jahrh.). Abendessen mit Folklore in Tbilissi.

4. Tag: Tbilissi

Ponoramatag in Tbilissi. Wir geniessen den Blick auf die ganze Stadt vorbei an der alten Stadtmauer und Narikala-Festung kommen wir zu den Schwefelbädern, die abends fakultativ besucht werden können. Danach Besuch der Sameba Kirche - neue Kirche mit riesigen Anlagen und der Werkstadt der Zellenschmelztechnik.

5. Tag: Tbilissi - Mzcheta - Tbilissi

Karfreitag ist mit der Kreuzigung, Kreuzabnahme und Beerdigung Christi verbunden. Das Kreuz wird vor der Ikonostase, ins Zentrum der Kirche gelegt und eine spezielle Liturgie gehalten. Dieses Ritual ist besonders interessant in der Svetizchoveli Kathedrale (in der der Leibrock Christi begraben ist) zu erleben. Ausserdem befindet sich in der Kathedrale eine kleine Kirchenkopie der Christusgrabkirche, in der die Gläubigen die Möglichkeit haben, das Grab von Christus zum ehren. Vor der Kreuzabnahmeliturgie werden wir die alte Hauptstadt und das religiöse Zentrum Georgiens Mzcheta (1. Jahrt. v. Chr., UNESCO Weltkulturerbe) mit der Dschwari Kirche (6. Jahrh.) und der Swetizchoveli Kathedrale (11. Jahrh.) besichtigen, sowie bei der Rotfärbung der Ostereier, die mit der Auferstehung Christi verbunden ist, teilnehmen.

6. Tag: Tbilissi - David Garedscha - Tbilissi

Nach dem Frühstück Fahrt zum David Garedscha (6. Jahrh.), ein Höhlenkloster in de stark zerklüfteten Halbwüste. Nach der Besichtigung des Lavra Klosters wandern wir ca. 50 Min. lang zum Ubdano Kloster und geniessen unterwegs den traumhaften Ausblick auf das benachbarte Aserbeidschan und die wunderbaren Höhlenmalereien - die beste Möglichkeit das asketische Leben der Eremiten in einem abgelegenen Ort kennen zu lernen. In der Nacht Teilnahme an der Osternachtliturgie.

7. Tag: Tbilissi - Ananuri - Gudauri - Kreuzpass - Tbilissi

Osterfrühstück mit roten Eiern und Ostergebäck. Fahrt entlang der Georgischen Heerstrasse in die reizvollen Landschaften des grossen Kaukasus. Unterwegs Besuch der Wehrkirche Ananuri (17. Jahrh.), der Sitz der lokalen Fürsten im Spätmittelalter. Vorbei am Skiort Gudauri erreichen wir den Kreuzpass (2'395 m), die höchste Stelle auf der Heerstrasse. Rückkehr nach Tbilissi.

8. Tag: Tbilissi - Bodbe - Signagi - Tbilissi

Heute besuchen wir Kachetien, das bekannte Weinanbaugebiet Georgiens. Zuerst Besuch der Klosteranlagen in Bodbe mit einer der ältesten Kirchen Georgiens, Ninotsminda (4. Jahrh.), wo die Apostelin Nino begraben ist. Danach Spaziergang durch die Malerische Stadt Signagi, die in Terrassen an den Hängen des Berges liegt und den klassisch-süditalienischen Stil mit typischen georgischen Elementen vereint. Am Nachmittag Besuch eines Bauernhofes mit dem rustikalen Weinkeller (300 Jährig), Weinverkostung.

9. Tag: Auf Wiedersehen Georgien

Rückflug nach München

 

 

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In Georgien entstand schon um 300 v. Chr. ein erstes Reich. Nach dem Einfall der Mongolen um 1380 zerfiel das Land in zwei Königreiche und fünf Fürstentümer, die nach und nach unter russischen Einfluss gerieten. Um sich vor der türkischen und persischen Übermacht zu retten, stellten sich die georgischen Gebiete zwischen 1783 und 1800 unter russischen Schutz. Die am 26. Mai 1918 erreicht Unabhängigkeit fand 1921 ihr Ende und Georgien wurde in die Sowjetunion eingegliedert. Am 9. April 1991 erklärte es als "Demokratische Georgische Republik" erneut seine Unabhängigkeit.

Bereits am 26. Mai 1989 führte Georgien seine neue Nationalflagge ein, die der Flagge der Republik von 1918 bis 1921 entsprach. Als Staatsflagge galt allerdings noch die am 11. April 1951 eingeführte Flagge der SSR. Am 19. November 1990 löste die um das Wappen erweiterte Nationalflagge die der SSR auch als Staatsflagge ab. Das rote Tuch symbolisiert die strahlende Vergangenheit und die Freude. Der schwarze Streifen im Obereck steht für die tragische Zeit unter russischer Herrschaft, während der weisse Streifen Hoffnung auf eine friedliche Entwicklung versinnbildlicht. Die Farben selbst haben in Georgien eine lange Tradition und erscheinen bereits in alten Flaggen und dem Wappen des Georgischen Königreichs. Mit Parlamentsbeschluss vom 26. Januar 2004 wurde die Annahme einer neuen Flagge beschlossen. Diese "Flagge mit den fünf Kreuzen" wurde bereit im 12. Jahrhundert benützt und betont den georgisch-orthodoxen Glauben der Mehrheit der Bevölkerung. Eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Jerusalem-Kreuz ist gegeben (ursprünglich ein Symbol für Christus und die vier Evangelisten).

 

 

 

 

Das am 11. Dezember 1990 angenommene Wappen basiert auf dem der Republik, das am 20. September 1918 eingeführt worden war. Es zeigt den heiligen Georg, der über dem Berg Elbrus, der höchsten Erhebung des Kaukasus, reitet. Als Namensgeber für das Land ist er auch der Schutzpatron Georgiens. Sonne und Mond erinnern an die historischen Königreiche, die Sterne an die Fürstentümer. Die Ornamente und der siebenzackige Stern entstammen der georgischen Folklore. Mit Parlamentsbeschluss wurde am 1. Oktober 2004 ein neues Wappen eingeführt, das den heiligen Georg in einem Schild unter der georgisch-iberischen Königskrone zeigt. Es gibt die grosse Ausführung des Staatswappens mit zwei Löwen als Schildhalter; die kleine Ausführung zeigt nur den Schild mit der Krone.

 

 

 

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Hans und Maria Rüegg
LI-9495 Triesen