Briefmarken mit Wappen und Fahnen

Eine kurze Einführung in die Philatelie finden Sie nach der Länderliste

 

 

 

 

 

 

 

    

Schweiz

    

Deutschland

    

Liechtenstein

    

Österreich 1. Teil

    

Frankreich

    

Österreich 2. Teil

    

Belgien

    

Finnland

    

Luxemburg

    

Island

    

Andorra

    

Dänemark, Grönland, Färöer

    

Monaco

    

Norwegen und Schweden

    

Vatikan

    

Polen

    

San Marino

    

Ungarn

    

Italien

    

Jugoslawien

    

Spanien

    

Slowenien, Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Makedonien 

    

Portugal, Azoren

    

Tschechoslowakei

    

Irland

    

Tschechei, Slowakei

    

Grossbritannien

    

Estland

    

Guernsey, Jersey, Man

    

Lettland

    

Gibraltar

    

Litauen

    

Malta

    

Weissrussland

    

Bulgarien

    

Russland, Ukraine

    

Rumänien

 

Albanien (folgt später)

    

Moldawien

    

Sowjetunion

 

 

     

Für Personen, die an Heraldik (Wappenkunde) und Vexillologie (Fahnen- und Flaggenkunde) interessiert sind, verweise ich auf meine Heraldik-Seiten:

    

Heraldik

 

Kurze Einleitung (was ist Philatelie?)

 

Begriff

Philatelie = Lehre der Briefmarken
Griechisch: philein = lieben, ateles = abgabenfrei, steuerfrei

Geschichte

Vor der Einführung bzw. “Erfindung“ der Briefmarke zahlte der Empfänger die Beförderungsgebühr. Wenn der Empfänger nicht bezahlten konnte oder wollte, ging der Brief an den Absender zurück und die Post wurde um ihren Lohn geprellt. 

Der englische Schullehrer Rowland Hill veröffentlichte ein Pamphlet, worin er der Post vorrechnete, dass sie überrissene Gebühren kassiere. Er schlägt zugleich vor, das die Post bei der Entgegennahme des Briefes die Gebühr einkassieren solle. So kam er auf die Idee von vorfrankierten Umschlägen bzw. von auf den Umschlag aufzuklebenden Gebührenzettelchen. Im englischen Parlament wurde daraufhin über eine Postreform debattiert. So erschien 1840 in London die erste Briefmarke der Welt. Es handelte sich um den „Black Penny“ und trug das Portrait der Königin Victoria. 

Bereits 3 Jahre später, d.h. 1843 führten der Kanton Zürich, der Kanton Genf und Brasilien ebenfalls Briefmarken ein.

1845 druckte der Kanton Basel das legendäre „Basler-Tübli“
1847 folgten Trinidad, USA, Mautritius
1848 Bermuda
1849 Frankreich, Belgien, Bayern
usw.

Die Motive auf den ersten Briefmarken waren Porträts der Staatsoberhäupter, Staatswappen oder ganz prosaisch der Wertaufdruck (z. B. Zürich).

 

Heutiger Stand der Philatelie:

  • Lokale und regionale Vereine mit nationalen und internationalen Dachverbänden

  • Verschiedene Briefmarkenzeitungen

  • Nationale und internationale Ausstellungen

  • Auktionen

  • Abonnementsdienste von Postverwaltungen (z.T. bedeutende Einnahmequelle für den Staat)

  • In der Schweiz ca. 100 Briefmarkenhändler

  • Eröffnung von Briefmarkenmuseen (z.B. Weltpostverein)

Die Geschichte der Briefmarke ist auch Geschichte der Drucktechniken, der Grafik (Stilentwicklung) und Zeitgeschichte.

Sammel-techniken

System-sammeln

Klassische Sammelart: Systematisches, chronologisches Sammeln aller Ausgaben eines oder mehrerer Länder ab der Nr. 1 oder Einstieg zu einem späteren Zeitpunkt. Dazu gibt es Vordruckalben und Abonnementsdienste der Postverwaltungen. Hauptsächlichste, aber laufend schwindende Sammelart.

 

Motiv-sammeln

Sammeln nach Themen oder Ausgabearten:

  • Rotes Kreuz

  • Olympische Spiele

  • Architektur

  • Insekten

  • Verkehr allgemein oder Eisenbahnen in speziellen

  • Luftpostmarken

  • usw.

Zu Beginn verpönte Sammelart, jetzt aber etabliert und beachtet.

 

Stempelung

  • Gestempelt (echt gelaufen)

  • Ersttagstempel

  • Postfrisch

 

Spezial-gebiete

  • Stempel

  • Ganzsachen

  • Fehldrucke

zurück

Hans und Maria Rüegg
LI-9495 Triesen