Fürstentum Liechtenstein

Briefmarken mit Wappen und Fahnen

Die Markennummern entsprechen den Michel-Katalogen

 

Freimarken-Ausgabe der Fürstlich Liechtensteinischen Post

Landeswappen, Frankaturwert in Heller ( 1 Krone = 100 Heller )


Nr, 17 / 1920
 


Nr. 18 / 1920
 


Nr. 19 / 1920
 


Nr. 20 / 1920
 

Nr. 39 / 1920
Landeswappen mit Schildhalter
 


Nr. 77 / 1927
Wohltätigkeits-Ausgabe
87. Geburtstag Fürst Johann II

 


Nr. 116 /1932
Wohltätigkeits-Ausgabe
Jugendfürsorge


Nr. 126 / 1934
Freimarken-Ausgabe


 


Nr. 183 / 1939
Wappen der Grafen Hohenems, Sulz, Werdenberg-Sargans und der Freiherren von Brandis
 


Nr. 184 / 1939
Fürstliches Wappen
 


Nr. 243 / 1945
Freimarken-Ausgabe
Landeswappen über Schloss Vaduz
 


Nr. 381 / 1959
Freimarken-Ausgabe
Fürsten- und Landesflagge über dem Rheintal
 


Sonderausgabe "Minnesänger"
 

Nr. 406 / 1961

Minnesänger Heinrich von Frauenberg

Die Frauenberger stammen aus einem Bündner Geschlecht, das seine Stammburg bei Ruschein hatte. Heinrich führte ein Leben als kampflustigen Haudegen. Er verliess 1290 das Bündnerland und kam auf die Burg Gutenberg bei Balzers. Beteiligung an der Verschwörung, deren Opfer König Albrecht von Habsburg bei Königsfelden wurde.

Darstellung als Sieger über einem ritterlichen Gegner.


 

 

 

Nr. 407 / 1961

Minnesänger Ulrich von Liechtenstein

Minnesänger aus der Steiermark, stammt aus der steirischen Linie des regierenden Fürstenhauses. Er gehört zu den bekanntesten Vertretern der höfischen Dichtung seiner Zeit. Zeitgenosse Walter’s von der Vogelweide.

Darstellung auf Pferd mit eingelegtem Speer galoppierend. Frau Venus mit Pfeil und Fackel dient als Helmzier, ein Hinweis auf seine grosse Venusfahrt, die ihn von der Adria bis nach Klosterneuburg führte.


 

 

 

Nr. 408 / 1961

Minnesänger Ulrich von Gutenberg

Zeitgenosse Frauenbergs, der mit diesem das Schloss Gutenberg besass. Mitbeteiligung an der Verschwörung gegen König Albrecht von Habsburg. Bereits im folgenden Jahr gelang es den Österreichern, Gutenberg an sich zu reissen.

Darstellung hoch zu Ross auf dem Weg zur Reiherbeize, das Jagdtier auf der Linken.


 

 

 

Nr. 409 / 1961

Minnesänger Konrad von Altstätten

Minnesänger aus dem St. Galler Rheintal. Eine der bekanntesten Abbildungen aus der Manessischen Liederhandschrift. Ein blühender Rosenstrauch breitet sich über das Idyll zarter Liebe. In seinem Duft und Schatten liegt der Ritter im Schoss der geliebten Frau, die ihn zärtlich umarmt, ihr blondes, langlockiges Haupt über sein emporblickendes Antlitz gebeugt. Das Paar ruht sich aus nach der Falkenbeize. Ruhig gibt sich das Jagdtier der Atzung hin.

 

 

 

 

Nr. 410 / 1961

Minnesänger Walter von der Vogelweide

Mittelhochdeutscher Minnesänger. Bekanntester Vertreter der höfischer Dichtung.

 

 

 

 

Nr. 420 / 1962

Minnesänger König Konradin III

 

Erster König aus dem Geschlecht der Staufer. Der bekannte unglückliche Konradin zog mit einem Heer 1267 nach Italien, um das sizilianische Reich seinem Haus wieder zu erobern. Mit Jubel in Rom empfangen, wurde er bei Tagliacozzo von Karl von Anjou geschlagen und in Astura auf der Flucht gefangen genommen. Im Alter von erst 16½ Jahren wurde er mit seinem Gefährten auf dem Markt von Neapel enthauptet. Die Auslöschung des letzten Trägers des einst so gewaltigen Stammes durch den erbarmungslosen Karl von Anjou rief allgemeine Entrüstung und Trauer hervor. Sein Schicksal wurde noch lange nachher von deutschen und französischen Sängern beweint und dichterisch verherrlicht. Das Wappen ist dasjenige des Königreiches Jerusalem, dessen Erbe König Konradin dem Namen nach war.


 

 

 

Nr. 421 / 1962

Minnesänger Kraft von Toggenburg

Die Toggenburg sind eines der verhängnisvollen, in Geschichte und Dichtung berühmten Geschlecht. Bekannt ist der Brudermord, den der wilde Diethelm auf Anstiften seiner Gattin Gertrud von Neuenburg aus Neid und Habsucht an seinem sanften Bruder Friedrich verübte. Dessen Sohn Kraft II. ist wahrscheinlich der Minnesänger.

Das Wappen ist das alte Toggenburger Wappen.

 

 

 

 

Nr. 422 / 1962

Minnesänger Heinrich von Velding

Minnesänger vom Niederrhein.


 

 

 

Nr. 423 / 1962

Der Tannhäuser

Sagenumwobener Minnesänger aus Bayern. Bekannt durch die gleichnamige Oper von Richard Wagner. In seinen Werken gibt sich Tannhäuser so lebensnah und besitzt so das Wort, sein Inneres auszudrücken, wie wenig deutsche Lyriker des deutschen Mittelalters.

Darstellung als Pilger.


 

 

 

Nr. 433 / 1963

Minnesänger Heinrich von Sax

Vermutlich Heinrich II. von Sax. Die Freiherren von Sax haben sich, obschon sie einem lombardischen Adelsgeschlecht de Torre aus dem Val Blenio entstammen, neben der Rolle, die sie auf dem Gebiete der Politik in den heutigen Kantonen Graubünden, St. Gallen und Tessin spielten, um die deutsche Dichtkunst dauernd verdient gemacht, da sie selbst aus zwei verschiedenen Linien je einen Minnesänger beisteuerten und im 16. Jahrhundert auf ihrer Burg Forsteck bei Sennwald die Manessische Liederhandschrift verwahrten.


 

 

 

Nr. 434 / 1963

Minnesänger Kristan von Hamle

Herkunft dies Minnesängers ist bis heute ungeklärt. Das Gemälde ist eines der merkwürdigsten der Liederhandschrift. Es zeigt die verstohlenen Nachtbesuche, auf die sich die „Wächterlieder“ beziehen. Es scheint, dass eine Vorrichtung zum Burgenbau heimlich anders benutzt wird.


 

 

 

Nr. 435 / 1963

Minnesänger Werner von Teufen

Minnesänger Werner von Teufen ist verschiedentlich bezeugt in der Umgebung Friedrichs II. in Italien und war 1235 kaiserlicher Prokurator von Burgund. Im Gebiet der Grafschaft Kyburg sind insgesamt 4 Burgen mit dem Namen Teufen bekannt.

Der Dichter ist auf der Vogeljagd offensichtlich mehr mit seiner Begleiterin beschäftigt.


 

 

 

Nr. 436 / 1963

Minnesänger Hartmann von Aue

Minnesänger aus Schwaben. Herkunft nicht eindeutig, könnte von der Burg Wespersbühl bei Eglisau stammen. Eine der bedeutendsten Gestalten der mittelalterlichen Dichtung.

 

Sonderausgabe (Block)
zur
Vermählung Erbprinz Hans Adam von Liechtenstein am 30. Juli 1967

Nr. 478 - 479 / 1967
Portraits von Erbprinz Hans Adam von Liechtenstein
und Gräfin Marie Aglae Kinsky
(über den Portraits die Wappen Liechtenstein und Kinsky)

 

Sonderausgabe Silberhochzeit des Fürstenpaares

Nr. 496 / 1968
Wappen der Häuser Liechtenstein und Wilczek
Fürst Franz Josef II. von und zu Liechtenstein und Fürstin Gina, geb. Wilcek.
Ihr Vater, Graf Ferdinand Wilczek war Ehrenmitglied der Schweiz. Heraldischen Gesellschaft

 


Sonderausgabe "Wappen"
 

Nr. 440 / 1964

Grafen von Werdenberg-Vaduz

Der Stammbaum der Werdenberger kann bis auf das mächtige Grafengeschlecht der Udalrichinger zurückgeführt werden, von denen ein Zweig nach dem Jahre 1000 anfing, sich nach der Stadt Bregenz zu nennen. Die Tochter Elisabeth des letzten Grafen von Bregenz war vermählt mit Pfalzgraf Hugo von Tübingen. Der jüngere Sohn aus dieser Ehe, Hugo, nannte sich Graf von Montfort und ist der Stammvater der Grafen von Werdenberg und Montfort. Die nach Werdenberg bei Buchs sich nennende Linie teilte sich in den Heiligenberger und in den Sarganser Zweig. Die Enkel Hartmanns I. teilten 1342 zu Sargans ihren Besitz. Hartmann III. erhielt die Besitzungen rechts des Rheines und hielt sich von da an auf Schloss Vaduz auf. Mit dieser Erbteilung wurde der erste Grundstein zum heutigen Fürstentum gelegt.


 
 

 

Nr. 441 / 1964

Freiherren von Brandis

 

Die Stammburg Brandis liegt bei Lützelflüh im Emmental. Wolfhart I. von Brandis heiratete Agnes von Montfort-Feldkirch, die Witwe des Grafen Hartmann III. von Sargans-Vaduz. Der letzte seiner drei kinderlosen Söhne, Bischof von Chur, verpfändete die Grafschaft Vaduz und die Besitzungen auf dem Schellenberg an seine Halbbrüder Ulrich Thüring und Wolfhart II. von Brandis. Er löste das Pfand nicht mehr ein, und nach seinem Tode waren die Brandiser in vollem Besitz des Landes. 1434 wurde der letzte Teil des Gebietes auf dem Schellenberg erworben, und seither sind in der Vereinigung der Grafschaft Vaduz und der Herrschaft Schellenberg die Landesgrenzen unverändert.


 
 

 

Nr. 442 / 1964

Grafen von Sulz

 

Das schwäbische Grafengeschlecht lässt sich um die Mitte des 13. Jahrh. In der nördlichen Nachbarschaft der Schweiz nieder. Durch Heirat des Grafen Alwig von Sulz mit Verena von Brandis gelangt sein Sohn in den Besitz des Brandiser Erbes. Der bedeutendste der Sulzer Grafen ist Karl Ludwig, ein sozial so besorgter Landesherr, dass seine Regierungszeit im Volk als 2die glücklichen Sulzischen Zeiten“ in Erinnerung blieb. 1598 wurde er Regimentskommandant im Türkenkrieg. 1617 starb er als spanischer General, nachdem er 1613 das Gebiet des heutigen Liechtenstein dem Grafen Kaspar von Hohenems verkauft hatte.


 
 

 

Nr. 443 / 1964

Grafen von Hohenems

 

Altes alemannisches Rittergeschlecht mit steilem Aufstieg. Wolf Dietrich verheiratet sich mit Clara von Medici, der Schwester von Papst Pius IV. Kaspar von Hohenems erwarb 1613 die Grafschaft Vaduz und die Herrschaft Schellenberg. Nach seinem Tode beginnt der Abstieg des Geschlechtes. Es folgten der Dreissigjährige Krieg und die Hexenverbrennungen. Ferdinand Karl trieb seine Besitzungen dem Abgrund entgegen. Der Verkauf war unvermeidlich geworden. Fürst Johann Adam Andreas von Liechtenstein erwarb 1699 die reichsfreie Herrschaft Schellenberg und 1712 die Grafschaft Vaduz.


 
 

 

Nr. 450 / 1965

Herren von Schellenberg

 

 

Die Herren von Schellenberg hatten ihren Stammsitz im oberen Isartal und liessen sich auf dem Eschnerberg nieder, der nun nach ihrem Familiennamen genannt wird. Es sind drei Burgstellen vorhanden, eine noch als ansehnliche Ruine. Die Herren von Schellenberg waren stammverwandt mit den Herren von Neuenburg und führten ursprünglich dasselbe Wappen. Bereits in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts verschwindet das Geschlecht.


 
 

 

Nr. 451 / 1965

Herren von Gutenberg

 

Zur Zeit der Karolinger war das Gebiet um die Burg Gutenberg königliches Krongut. Dieses bestand aus je einem Hof in Palazoles (Balzers) und in Meilis (Mäls). Schon damals war die Burg Sitz der königlichen Lehensinhaber; und da zwei Herrschaftshöfe vorhanden waren, diente die Burg für beide und war in zwei Teile geteilt. Diese Zweiteilung bestand auch noch Mitte 13. Jahrh., als die Herren von Frauenberg Inhaber der königlichen Fiskalgüter waren. Neben ihnen sass auf der Burg das vermutlich den Frauenbergern verwandte Geschlecht derer von Greiffenberg, welche sich hier von Gutenberg nannten. Heinrich von Freudenberg und Ulrich von Gutenberg, die um 1300 gemeinsam auf Gutenberg sassen, waren Feinde der Habsburger. Ulrich schloss sich der Adelsverschwörung an, die König Albrecht bei Königsfelden das Leben kostete. Ulrich von Ramschwag, ein treuer Anhänger der Habsburger, belauerte die Burg Gutenberg und zwang sie 1309 zur Übergabe.


 
 

 

Nr. 452 / 1965

Herren von Frauenberg

 

Die Herren von Frauenberg siedelten sich wahrscheinlich unter den Hohenstaufen in Oberrätien an. Sie nannten sich nach der Burg bei Ruschein. Der bekannteste Spross seines Geschlechtes, Minnesänger Heinrich von Frauenberg nahm 1290 Wohnsitz auf Gutenberg. Wegen seiner den Habsburgern feindlich gesinnten Politik verlor der Frauenberger nach und nach die meisten Besitzungen. 1314 verkaufte er Gutenberg an die Habsburger, in deren Besitz sie bis 1824 verblieb.


 
 

 

Nr. 453 / 1965

Herren von Ramschwag

 

Ministerialengeschlecht der Abtei St. Gallen. In der Schlacht auf dem Marchfeld rettete Heinrich Walter von Ramschwag König Rudolf das Leben. Nach der Eroberung der Burg Gutenberg wird diese 1470 den Herren von Ramschwag anvertraut und verblieb in deren treuer Hut durch fast drei Jahrhunderte.


 
 

 

Nr. 465 / 1966

Herren von Richenstein

 

Vermuteter Wohnsitz der Richenstein in der Gemeinde Triesen. Bisher keine archäologischen Funde, lediglich die Volkssage berichtet von einem Edelsitz. Verschiedene urkundliche Erwähnungen der Herren von Richenstein (Kuno von Richenstein war 1266 königlicher Vogt zu Chur, Rudolf von Richenstein war 1273 Abt zu Disentis). Die Bedeutung des Geschlechtes sank mit dem Niedergang der Werdenberger.


 
 

 

Nr. 466 / 1966

Junker Vaistli

 

Die reich begüterten Vaistli stammten aus Nüziders (Vorarlberg) und waren im 14. Jahrh. in Triesen und Vaduz ansässig. Die Vaistli waren Dienstmannen der Grafen von Vaduz-Werdenberg. Später waren sie kaiserliche Vögte auf Gutenberg, Ammänner in Vaduz, am Eschnerberg und zu Werdenberg. Das Rote Haus in Vaduz gehörte zwischen 1400 und 1500 den Vaistli.


 
 

 

Nr. 467 / 1966

Edle von Trisun

 

Die Burg der Ritter von Trisun erhob sich im Mittelalter über dem Dorf, wo die St. Mamertuskapelle steht. Sie waren Dienstmannen der Grafen von Montfort-Feldkirch. Ein Ulrich von Trisun war Domherr zu Chur. Unter König Rudolf von Habsburg wurde das Edelfräulein Guta von Trisun zur Äbtissin des adeligen Damenstiftes zu Lindau erwählt und regierte dieses mit grossem Ruhm.


 
 

 

Nr. 468 / 1966

Die von Schiel

 

Das rittgerbürtige Geschlecht von Schiel sass auf einer Anhöhe über der Verbindungsstrasse Vaduz-Triesen. Die Gegend hiess in der romanischen Zeit Schiel, d.h. Anhöhe. Die einzige urkundliche Erwähnung bezieht sich auf Uli von Schiel als Geschworener und Vertreter der Triesener in  einem Handel mit dem Walser Hipper von Triesenberg.

 

Nr. 506 / 1969
Grosses Staatswappen

 

 

 

Sonderausgabe "Minnesänger" in Blockform

Nr. 527-530 / 1970

Wolfram von Eschenbach
 

Hartmann von Starkenburg
 

Reinmar der Fiedler
 

¨Friedrich von Hausen
 

Wolfram von Eschenbach ist die grösste und gewaltigste Dichterpersönlichkeit des deutschen Mittelalters. Er stammt aus bayerischem Geschlecht. Obwohl ritterlichen Standes war er durch Armut gezwungen, bei fremden Herren Dienst zu nehmen, so beim Landgrafen von Thüringen u. a. Sein „Parzival“ wurde zur Verkörperung des höchsten ritterlichen und menschlichen Ideals, in dem sich Dienst an Gott und weltliche Ehre vereinen.

Ganz im Ringpanzer dargestellt, darüber der Wappenrock mit umgürtetem Schwert, das Haupt im geschlossenen Helm, den Schild in der Linken, die Lanze in der Rechten, steht Wolfram vor seinem auf tief herabhängender Decke gesattelten und gezäumten, zur Hälfte rechts hereinschreitenden Pferde.

 

Von den zahlreichen Geschlechtern dieses Namens kommen für die Bestimmung vor allem zwei in die engere Wahl. Am bekanntesten ist Starkenberg in Österreich an der bayerischen Grenze. Bezeugt ist ein Turnier des Gundacker mit Ulrich von Liechtenstein. Ein Hartmann ist allerdings bis heute nicht bekannt. Dagegen ist aus der mächtigen Ministerialenfamilie von Starkenberg in Tirol ein Hartmann mehrfach bezeugt.

Im Bild hält der Minnesänger den Helm mit Visier auf dem Amboss und schmiedet daran mit aufgehobenem Hammer. Ihm gegenüber steht ein Fräulein und hält eine Schüssel mit einem gebratenen Vogel, sowie einen Becher.

 

 

 

Gehört vermutlich zu den österreichischen Sängern. Den Taufnamen hat er mit den beiden berühmten, auch in Österreich gesessenen Reinmaren (Reinmar der alte, Reinmar der Zweite) gemein, von welchen ihn jedoch sein Wappenschild unterscheidet. Dieses scheint ein vom Sänger selber angenommen zu sein, entsprechend seinem Beinamen der Fiedler, weshalb Herkunft und Stammname nicht nachzuweisen sind.

Ebenso stellt auch das Gemälde den Fiedler dar, der unter zwei gotischen Bögen auf einer teppichbelegten Bank sitzt und auf einer Geige spielt. Zur linken sitzt eine junge Frau im einfachen Gewande ohne Gürtel. Sie zeigt auf ein kleines Fräulein, welches mit gespreizten Händen eine Tanzgebärde begleitet.


 

Minnesänger aus mächtigem freiherrlichen Geschlecht, dessen Stammsitz bei Kreuznach in der Nähe von Worms lag. Teilnahme an Zügen in Italien in der Umgebung von König Heinrich VI. Etwa einen Monat vor Barbarossas Tod ist der Minnesänger beim Kampf gegen die Türken in Kleinasien gefallen.

Im Gemälde schwebt auf grünen und weissen Wogen ein rotes Schiff. In der Mitte des Schiffes steht der Minnesänger und zeigt auf ein in den Wogen schwebendes

 

 

 

 

 

 

 


Sonderausgabe "Geistliche Patronatsherren"
 

Nr. 514 / 1969

Wappen des Klosters
St. Luzi in Chur

1194 gab Ritter Rüdiger von Limpach, Herr von Bendern, sein Reichslehen an Kaiser Heinrich VI. zurück unter der Bedingung, dass er es dem Kloster St. Luzi auf ewige Zeiten als Eigentum überlasse. Die Patres von St. Luzi verwalteten in der Folge bis 1816 die ausgedehnte Pfarrei Bendern.


 
   

Nr. 515 / 1969

Wappen der Abtei Pfäfers

1305 vermachte Swigger von Schellenberg dem Kloster Pfäfers seinen Hof in Mauren. Ebenso gehörte schon seit dem 9. Jahrhundert die Pfarrei Eschen zur Abtei Pfäfers. (Taube aus dem Klosterwappen im heutigen Gemeindewappen von Eschen).


 
   

Nr. 516 / 1969

Wappen des Bistums Chur

Bistum und Domkapitel von Chur besassen früher im Gebiete des Fürstentums zahlreiche Güter und Lehenrechte. Der bedeutendste Besitz war die Pfarreikirche St. Laurentius mit der wohldotierten Pfarrpfründe zu Schaan.


 
   

Nr. 533 / 1970

Wappen der Abtei St. Johann im Thurtal

Die Abtei St. Johann in Thurtal (Togggenburg) erscheint mehrmals als Käuferin von Grundbesitz in der Gegend es heutigen Fürstentums. Die wichtigste Erwerbung war wohl der Kauf des Roten Hauses in Vaduz (1525).


 
   

Nr. 534 / 1969

Wappen des Damenstifts Schänis

Kaiser Heinrich III. und Papst Alexander III. bestätigten 1045 und 1177 dem Stift Schänis den Besitz von Bendern. Noch 1255 besass das Frauenkloster Schänis Güter auf dem Boden des heutigen Fürstentums Liechtenstein.


 
   

Nr. 535 / 1970

Wappen der Abtei
St. Gallen

Der Grundbesitz des Klosters St. Gallen warf so ausgedehnt, dass er über Toggenburg in die weitere Umgebung bis über den Rhein und den Bodensee reichte. Seit 909 besass die Abtei am Eschnerberg mehrere Güter.


 
   

Nr. 548 / 1971

Wappen der Johanniter zu Feldkirch

Zum Gebiet der Montforter, den Begründern der Stadt Feldkirch und den Stiftern des Ritterhauses und Hospital zum hl. Johannes, und zum Bistum Chur gehörte auch das heutige Fürstentum Liechtenstein, und in nächster Nachbarschaft von Feldkirch befindet sich das Dorf Mauren, dessen Kirchensatz im Jahre 1382 an das Johanniterhaus in Feldkirch überging.


 
   

Nr. 549 / 1971

Wappen der Abtei Weingarten

Judith, die Gemahlin von Welf IV, stiftete der Abtei Weingarten im Jahre 1094 die Heilig Blut Reliquie, und Angehörige verschiedener Adelsgeschlechter im Gebiet des heutigen Fürstentums wallfahrteten nach Weingarten. Engere Beziehungen ergaben sich hauptsächlich aus dem Kauf des Johanniterbesitzes in Feldkirch 1610.


 
   

Nr. 550 / 1971

Wappen der Abtei Ottobeuren

1696 kam es zum Ankauf des Priorates St. Johann, dessen Besitzungen von früher her sich auf liechtensteinischem Gebiet erstreckten. Von besonderer Bedeutung aber wurden die Beziehungen zwischen dem Reichsstift Ottobeuren und dem Fürstentum Liechtenstein, als 1771 der ungute Landvogt Franz Karl von Grillo verjagt werden musste. Der Feldkircher Prior wurde von Fürst und Generalfeldmarschall Josef Wenzel beauftragt, das Land als Administrator zu befrieden und zu verwalten.


 
   

Nr. 590 / 1973 (Freimarken-Ausgabe)

Beschreibung des grossen Staatswappens:

Herz- oder Mittelschild: Stammwappen Liechtenstein (wird auch als kleines Staatswappen verwendet).

1.      Herzogtum Schlesien

2.      Herren von Kuenring
Der erste Reichsfürst Karl von und zu Liechtenstein wurde vom Kaiser Ferdinand II. mit Diplom vom 7. April 1620 ermächtigt, das Wappen der (ausgestorbenen) mit dem Hause Liechtenstein verwandten Kuenringe zu führen. Dieses Wappen wird, zum Unterschied von dem ganz ähnlichen Wappen von Sachsen, achtstreifig geführt und beginnt mit Gold, während das sächsische Schild zehnstreifig mit Schwarz anfängt. Der grüne Rautenkranz – in der Form gleich – ist im fürstlichen leicht gebogen, im sächsischen hingegen gerade.

3.      Herzogtum Troppau
Wie das Feld oben rechts deutet dieses Feld hier auf die 1613 erfolgte Verleihung des Herzogtums Troppau an Karl I. von Liechtenstein hin, mit der Sitz und Stimme im Schlesischen Fürstentag verbunden war.

4.      Graf von Rietberg
Das Wappen von Ostfriesland bzw. Rietberg wurde infolge der Heirat de Fürsten Gundacker mit Agnes von Ostfriesland und Erbin von Rietberg aufgenommen. Dieses Wappen zeigt eine Farbenverstellung: Ostfriesland führt nämlich als Wappen in Schwarz einen goldenen Jungfrauenadler, beseitet von vielen goldnen Sternen.

Spitze: Herzogtum Jägerndorf
Das Herzogtum Jägerndorf wurde 1622 erworben.

Ausführliche Beschreibung von Gregor Brunner im Artikel „Die Heraldischen Denkmäler auf Schloss Vaduz“ im 82. Jahrbuch des Historischen Vereins für das Fürstentum Liechtenstein.

 Die Wappen der Gemeinden werden am Schluss der Liechtensteinischen Briefmarken erklärt. Beachtenswert ist auf dieser Marke ist das Wappen von Vaduz, das 1932 vom Fürsten als erstes Wappen für eine Liechtensteiner Gemeinde verliehen wurde – in einer Zeit, als man kaum Wert auf eine heraldisch gute Gestaltung legte. 1978 wurde dann das Wappen ersetzt.

 


Sonderausgabe
"Wappenscheiben aus dem Liechtensteinischen Landesmuseums"


 

Nr. 731 / 1979

Carl Ludwig von Sulz

Wappenscheibe 42 x 30 cm, Inschrift: Carl Ludwig Graf zu Sulz, Landgraf im Klettgau des Heiligen Römischen Reiches, Erbhofrichter zu Rottweil, Herr zu Vaduz, Schellenberg und Blumenegg, 1604.

Der Scheibenstifter ist Carl Ludwig von Sulz, Nachkomme des Grafen Alwig von Sulz und der Verena von Brandis. Die Verbindung dieser beiden Geschlechter kommt im Wappen zur Darstellung. Neben diesem Allianzwappen steht die Mutter Gottes nach einer Vorlage von Albrecht Dürer’s „Madonna mit der Strahlenkrone und dem Szepter“. Im linken Zwickel scheint ein Teil des Städtchens Tiengen dargestellt zu sein, damals Residenzstadt der sulzischen Herrschaft Klettgau. Dafür spricht auch die Darstellung der auf der Mondsichel stehenden Gottesmutter Maria gemäss dem Wappen der Stadt Tiengen.


 
 

 

Nr. 732 / 1979

Barbara von Sulz geb. Staufen

Wappenscheibe 43 x 30 cm, Inschrift: Frau Barbara Gräfin zu Sulz, geborene Freiin zu Staufen. Signatur WB deutet auf den Rapperswiler Glasmaler Wolfgang Brenny.

Gräfin Barbara war die Gemahlin Rudolfs von Sulz zu Blumenegg. Sie stammte aus einem ausgestorbenen Geschlecht, das seine Herrschaft im Breisgau hatte. Rudolf IV. war durch seine Willkürherrschaft und seine Verschwendungssucht bekannt. Nach zwanzigjähriger Misswirtschaft musste er abdanken.

Neben dem Wappen von Staufen steht die hl. Barbara, die eine Kirche trägt. Im linken Zwickel könnten Burg und Städtchen Staufen dargestellt sein. Im rechten Zwickel die Barbaralegende.


 
   

Nr. 733 / 1979

Ulrich von Ramschwag und Barbara von Hallwil

Wappenscheibe 32,5 x 31,5 cm, Inschrift: Ulrich von Ramschwag / Se. Dht. Erzherzog / Leopold zu Österreich Hauptmann und Vogt auf Gutenberg / Vogteiverwalter der Herrschaften Bludenz und Sonnenberg. Barbara von Hallwil seine Ehegemahlin.

Wappen Ramschwag und Hallwil. In der linken oberen Scheibenecke der Namenspatron St. Ulrich im Bischofsornat, rechts die hl. Barbara. Die Landschaft zeigt eindeutig die Landschaft um Gutenberg und der Luzisteig erkennbar. Links und rechts in der unteren Bildhälfte sieht man das blaue Band des Rheins.


 
   

 


Aus der Sonderausgabe
"Reichskleinodien aus der Schatzkammer der Wiener Hofburg"


 

Nr. 676 / 1977

Wappenrock des Reichsherolds des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation

Der überaus kostbare Heroldsrock gehört nicht unmittelbar zum Bestand der Reichskleinodien. Er wurde 1613 für Kaiser Mathias wahrscheinlich in Prag hergestellt und trug ursprünglich auch dessen Wappen auf dem Brustschild. Dieses wurde aber durch das Wappen Kaiser Leopold II. ersetzt als der Rock anlässlich der Krönung  von seinem Herold getragen wurde. Über dem Wappen befindet sich die ungarische Stephanskrone, neben ihr die böhmische Wenzelskrone, das Ganze wird von der Kette des Ordens vom Goldenen Vliess umgeben und als Corpus für den doppelköpfigen Adler aufgefasst. Der Heroldsrock ist aus Goldstoff und schwarzer Seide gearbeitet und farbig überstickt.

 


Sonderausgabe "Wappen der Landammänner"
 

Die Wappen sind nach Originalsiegeln der Landammänner, die auf alten Urkunden erhalten geblieben sind, gestaltet worden.

Zu Ende des Mittelalters bestanden die landesherrlichen Rechte der Besitzer der Grafschaft Vaduz und der Herrschaft Schellenberg in der Landeshoheit, der bürgerlichen und peinlichen Gerichtsbarkeit, in Regalien und nutzbaren Hoheitsrechten (Jagd, Wald, Zölle, Bergwerk, Mühlen, Tavernen), im Recht, Steuern zu erheben und das Volk zum Waffendienst aufzubieten. Diese ausgeprägten Rechte der Landesherrschaft hingen eng mit der Reichsunmittelbarkeit zusammen, die König Wenzel 1396 der Grafschaft Vaduz verliehen hatte. Das Land selbst stand nur die Person des Landesherrn in Verbindung mit Kaiser und Reich. Die Landesbewohner setzten sich zusammen aus niederem Adel, Freien und Eigenleuten. Die ständischen Unterschiede wurden allmählich abgebaut. Grund und Gerichtsherrschaft und die daraus erwachsenden Bindungen und Verpflichtungen gingen ineinander über. Es bildeten sich die beiden Landes- und Gerichtsgemeinden der Grafschaft Vaduz und der Herrschaft Schellenberg. Jede von beiden wählte aus einem Dreiervorschlag der Landesherrschaft ihren Landammann. Dieser stand dem Gericht vor, leitete die Verwaltungsangelegenheiten, besorgte das Polizei- und Vormundschaftswesen, handhabte das Steuerwesen und das Aufgebot der Mannschaft, an deren Spitze er stand. Der Landammann vertrat stets die Gerichtsgemeinde, besiegelte die öffentlichen Urkunden und hatte Vollmacht, die Blutgerichtsbarkeit auszuüben. Obwohl sich die beiden Landschaften 1718 anlässlich der Übergabe an den Fürsten Anton Florian ihre alten Rechte hatten bestätigen lassen, wurden um 1720 die Gewohnheitsrechte abgeschafft und die Einrichtung der Landammänner und der Gerichtsgemeinden beseitigt. Die beiden Landesteile wurden vereinigt und in 6 Ämter (entsprechend der damaligen Pfarreien) mit je einem Amtmann eingeteilt, was jedoch im Volk auf Widerstand stiess. Auf mehrfaches Bitten der Untertanen hin gestand ihnen der Fürst eine reduzierte Art der Landammannverfassung zu. Den Todesstoss erhielt die alte Landammannverfassung im Gefolge der Französischen Revolution.

 


Nr. 743 / 1980
Andreas Büchel, Vaduz
(ab 1690)
 


Nr. 744 / 1980
Georg Marxer, Schellenberg
(ab 1745)
 


Nr. 745 / 1980
Luzius Frick, Vaduz
(ab 1503)
 


Nr. 746 / 1980
Adam Oehri, Schellenberg
(ab 1634)
 


Nr. 766 / 1981
Anton Meier, Schellenberg
(ab 1748)


Nr. 767 / 1981
Kaspar Kindle, Vaduz
(ab 1534)


Nr. 768 / 1981
Hans Adam Negele, Vaduz
(ab 1600)
 


Nr. 769 / 1981
Peter Matt, Schellenberg
(ab 1693)
 


Nr. 793 / 1982
Johann Kaiser, Schellenberg
(ab 1664)
 


Nr. 794 / 1982
Joseph Anton Kaufmann, Vaduz
(ab 1748)
 


Nr. 795 / 1982
Christoph Walser, Vaduz
(ab 1690)
 


Nr. 796 / 1982
Stephan Banzer, Vaduz
(ab 1658)
 

 

Sonderausgabe (Block)
zum
Besuch von Papst Johannes Paul II in Liechtensein

Nr. 878 - 880 / 1985

Wappen des Papstes (entworfen von Erzbischof Bruno B. Heim)
Unsere Liebe Frau von Liechtenstein "Maria zum Trost"
Kapelle "St. Maria zum Trost", Dux / Schaan

 

Sonderausgabe (Block)
zur
Silberhochzeit des Fürstenpaares
 

Nr. 1039 - 1040 / 1992

Portrait des Fürstenpaares
Allianzwappen Liechtenstein-Kinsky

 

Sonderausgabe
zur
Vermählung des Erbprinzen Alois von Liechtenstein und Herzogin Sophie von Bayern am 3 Juli 1993
 

Nr. 1065 / 1993

Portrait des Brautpaares
Am Rand die Farben von Liechtenstein und von Bayern

 

Diverse Sondermarken
 


Nr. 517 / 1969

100 Jahre Telegrafie in Liechtenstein
Blöcke mit Nationalsymbolen
 von Österreich, Liechtenstein und Schweiz


 


Nr. 1082 / 1994

100 Jahre Olympisches Komitee
Liechtensteinische und Olympische Flagge


 


Nr. 921 / 1987

75 Jahre Briefmarken in Liechtenstein
Portrait Prinz Alois von Liechtenstein
mit Wappen Liechtenstein

Das Dekor entspricht der
ersten Liechtensteinischen Briefmarke,
das Portrait zeigte Fürst Johann II
und im Schriftband stand:
"K + K Österreichische Post
im Fürstentum Liechtenstein"

 


Nr. 928 / 1987

275. Jahrestag des Erwerbs der Grafschaft Vaduz
 durch die Fürsten von Liechtenstein
Wappen Liechtenstein und Werdenberg-Vaduz






 

 


Freimarke mit Staatswappen


Nr. 1136 / 1996

75 Jahre neue Verfassung
Grosses Staatswappen

 

 

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"Wappen und Farben der Gemeinden"

 

Nr. 1 / 1995   Vaduz

Wappenverleihung am 26. Juli 1978, ersetzt das 1932 verliehene Wappen.

Der Fürstenhut symbolisiert die landesfürstliche Residenz, die silberne Kirchenfahne erinnert an die Grafen von Werdenberg-Sargans zu Vaduz, unter denen 1342 der Grund zur späteren Eigenstaatlichkeit des Landes gelegt wurde.


 
 
Nr. 2 / 1995   Planken

Das Wappen stellt das Wiesengelände der Berggemeinde (Grün) dar, über dem sich der Himmel (Stern) erhebt.

   
Nr. 3   Ruggell

Die Farben Blau-Rot sind die Landesfarben des Fürstentums Liechtenstein. Die goldene Ähre versinnbildlicht den siegreichen bäuerlichen Kampf um die Urgewalten des Rheins, der nun untergeordnet und eingedämmt vorbei fliesst.

   
Nr. 4 / 1995   Schaan

Die Farben Blau-Rot entsprechen den Landesfarben. Die Ähre versinnbildlicht den Ackerbau, der silberne Fluss stellt den Rhein dar.

   
Nr. 5 / 1995   Schellenberg

Die Farben Schwarz und Gold erinnern an die Herren von Schellenberg, die Zinnen an die in der Gemeinde gelegenen Burgen.

   
Nr. 6 / 1995   Balzers

Anlehnung an das Wappen der Freiherren von Gutenberg (Minnesänger Heinrich von Gutenberg).

   
Nr. 7 / 1995   Eschen

Die silberne Taube mit dem blutigen Holzspan ist dem Wappen des Klosters Pfäfers entnommen, welches bis zu seiner Aufhebung die Pfarrpfrund Eschen besass. Der silberne Wellenbalken bezieht sich auf das Flüsschen Esche.

   
Nr. 8 / 1995   Gamprin

Das goldene Wellenband erinnert an die Lage Gamprin‘s am Rhein. Die Rosen sind dem Wappen der Ritter Limpach in Bendern entnommen.

   
Nr. 9 / 1995   Mauren

Gold- und Schwarz erinnern an die Zugehörigkeit zur Herrschaft Schellenberg. Schlüssel und Schwert beziehen sich auf das Patrozinium der Pfarrei.

   
Nr. 10 / 1995   Triesen

Ursprüngliches Wappen der Edlen von Trisun, dem ältesten ortsansässigen Adelsgeschlecht.

   
Nr. 11 / 1995   Triesenberg

Die Farben Blau-Gold erinnern an die zugewanderten Walser aus der Davoser-Gruppe. Der Dreiberg spielt an auf den Namen Triesen-berg. Die Glocke ist das Symbol des hl. Theodul, des Patrons der Walser.

   

Literatur: Motivhandbuch Liechtenstein, Schweiz. Motivsammler-Verein
 

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Hans und Maria Rüegg
LI-9495 Triesen