Malen / Moderne Kunst

 

Malen fasziniert mich seit meiner frühesten Kindheit. Aber erst mit etwa 25 Jahren fand ich den Zugang und das Verständnis, um was es eigentlich beim Malen und der Kunst geht. Es ist das Verdienst des Kunstmalers Eugen Schüepp, der in Vaduz lebte, und der mir diesen Zugang aufschloss. Später besuchte ich die Freie Kunstschule Zürich, die von Walter Oscar Grob geleitet wurde.

Leider erlitt meine Malerei mehrere Unterbrüche, bedingt durch berufliche Weiterbildungen. Doch immer befasste ich mich - zusammen mit meiner Frau Maria - mit der modernen Kunst. Wir besuchten zahlreiche Kunstausstellungen im In- und Ausland. Wir belegten auch gemeinsam Studienwochen der Freien Kunstschule Zürich in Soglio (Bergell) und in Berlin.

Zu unseren beliebtesten Künstlern zählen Paul Klee, František Kupka, Wassily Kandinsky, Joan Miro, Pablo Picasso, Emil Nolde, Ernst Ludwig Kirchner, Edvard Munch, Ferdinand Hodler, Gustav Klimt, und viele andere.

 

Die Flamme und die Sonne

Um 1970, 40 x 60 cm, Öl auf Karton

Zwei Licht- und Wärmequellen vor dem Lauf des Jahres, dargestellt durch Knospen und fallende Blätter.

 

 

 
Der Fliegende Holländer

6. - 8.6.1984, 38 x 45 cm,
Bienenwachsfarbe auf leinwandbezogenem Karton

Inspiration durch die Musik aus Richard Wagner's Oper "Der fliegende Holländer". Diese Figur ist eine Gestalt einer alten Seemannssage: Ein holländischer Kapitän ist wegen seiner Vermessenheit zu ewigem Segeln verdammt.

 

 

 
Die Teufelsbeschwörer

23. - 26.5.1984, 40 x 50 cm, Bienenwachsfarbe auf leinwandbezogenem Karton

 

 

 

 
Das Orakel

15. - 16.5.1984, 46 x 54 cm,
Bienenwachsfarbe auf leinwandbezogenem Karton

 

 

 
Yeti lässt grüssen....

26. - 27.6.1984, 40 x 50 cm, Bienenwachsfarbe auf Karton

Yeti, das geheimnisumwitterte Wesen aus dem Hochgebirge, mehr Mensch oder mehr Tier? Niemand hat es von nah gesehen, nur Spuren und Fussabdrücke im Schnee. Die Fussspuren kommen von unten ins Bild, durchqueren es und verlassen es am oberen Bildrand.  Sind es wirklich Fussspuren oder gar hämisch grinsende Gesichter?

 

 

 
Die Sphinx von Atlantis

22.2.1985, 50 x 60 cm, Öl auf leinwandbezogenem Karton

 

 

 
Die Gesetzgebung am Sinai

1968, 40 x 60 cm, Öl auf Karton

 

 

 
Die Interpretation (Soglio im Bergell)

17. - 18.4.1984, 54 x 46 cm,
Bienenwachsfarbe auf leinwandbezogenem Karton

 

 

 
Karfreitag (Soglio im Bergell)

19. - 20.4.1984, 46 x 54 cm,
Bienenwachsfarbe auf leinwandbezogenem Karton

Dieses Bild entstand an einem Karfreitag im Freien mit der Sicht auf den markanten Kirchturm von Soglio und Blick auf die Sciora-Gruppe und den Pizzo Badile, also dem Panorama, das uns aus den Bildern von Giovanni Segantini vertraut ist.

 

 

 
Die Gerechtigkeit

13.07.1986, 46 x 56 cm, Öl auf Leinwand

 

 

 
Die Inspiration

9.12.1984, 50 x 40 cm, Öl auf Karton

 

 

 
Die Evolution

10. - 18.7.1985, 45 x 60 cm, Öl auf Leinwand

 

 

 
Die Eruption

19.3.1986, 55 x 46 cm, Öl auf Leinwand

 

 

 
Zündender Götterfunke

22.2.1987, 45 x 60 cm, Öl auf Leinwand

 

 

 
Yin und Yang

10. - 12.3.1985, 62 x 73 cm, Öl auf Leinwand

 

 

 
Der Tanz der Derwische

31.7. - 2.8.1985, 50 x 60 cm, Bienenwachsfarbe auf Karton

 

 

 
Die Wahl der Mondgöttin

6. - 10.9.1985, 45 x 55 cm, Öl auf Leinwand

Erinnerung an eine averbalen Party der Freien Kunstschule Zürich.

 

 

 
Der Liebestanz

5. - 6.1.1985, 50 x 60 cm, Öl auf leinwandbezogenem Karton

 

 

 
Der Gedankentaucher

13. - 15.1.1985, 50 x 60 cm, Öl auf leinwandbezogenem Karton

 

 

 
Luftschlösser bauen

2.2.1985, 50 x 60 cm, Öl auf leinwandbezogenem Karton

 

 

 
Aquitanischer Traum

5.8.1985, 50 x 60 cm,
Bienenwachsfarbe auf  Karton

Dieses Bild entstand nach einem Folkloreabend und vor dem Besuch der Höhlenmalereien in Lascaux.

 

 

 
Der Traum des Ägypters

2.8.1984, 50 x 40 cm,
Bienenwachsfarbe auf Karton

 

 

 
Triptychon 1. Bild: Erwartung

24.8.1986, 50 x 60 cm,
Bienenwachsfarbe auf  Karton

Die erste Phase beim freien Malen. Beim freien Malen besteht noch keine konkrete Idee, was dargestellt werden soll. Tiefes In-sich-Hineinhorchen steht an Anfang. Dann beginnt man zu Malen. Gewisse Ansätze entstehen bei den ersten Pinselstrichen. Die Erwartung steigt - doch das Ergebnis ist noch unbekannt.

Dieses Bild ist abgeschlossen, will aber diese erste Phase beim Malen zum Ausdruck bringen.

 

 

 
Triptychon 2. Bild: Ungewissheit

17.9.1986, 50 x 60 cm,
Bienenwachsfarbe auf Karton

Nach dem erwatungsvollen Beginn stellt sich ein Gefühl der Ungewissheit ein. Wird das Bild gelingen? Was wird es schlussendlich darstellen bzw. offenbaren? Erste Zweifel stellen sich ein. Endet das Vorhaben vielleicht in einem Fiasko? Reicht die Kraft und das Können, um das Bild zu einem aussagefähigen Werk zu vollenden?

 

 

 
Triptychon 3. Bild: Überraschung

27.9.1986, 50 x 60 cm,
Bienenwachsfarbe auf Karton

In der letzten Phase wird das Ergebnis offensichtlich. Etwas kaum Erwartetes ist entstanden. Letzte Pinselstriche sind noch notwendig, aber diese mit äusserster Bedachtheit, damit das Bild nicht noch in der Endphase abgewertet wird. Dann folgt die Analyse über das Entstandene. Entspricht es dem Gefühl, das man beim In-sich-Hineinhorchen verspürte? Haben sich während dem Malen weitere Gefühle offenbart? Gefühle, über die man sich gar nicht bewusst war? Eindrücke oder Erlebnisse aus der Jugendzeit? Ängste oder Vorahnungen über die Zukunft? Jedenfalls kaum das, was man in der ersten Phase der Erwartungshaltung vorgestellt hatte!

 

 

 
Turbulente Statik

25.11.1984, 40 x 50 cm, Öl auf Karton

 

 

 
Vegetative Expression

4.12.1984, 36 x 44 cm, Öl auf Karton

 

 

 
Das durchschauende Bewusstsein

20. - 25.3.1985, 73 x 62 cm, Öl auf Leinwand

Der Begriff "durchschauendes Bewusstsein" stammt von Walter Oscar Grob an der Freien Kunstschule Zürich.

Diese Bild hing beinahe 20 Jahren über meinem Arbeitsplatz und begleitete mich bei meiner Arbeit, zuerst in der Informatik, dann in der Internen Revision.

 

 

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Hans und Maria Rüegg
LI-9495 Triesen