Heraldik

Politische Gemeinde Hüttwilen TG

 

Die drei Ortsgemeinden Hüttwilen, Nussbaumen und Uerschhausen schlossen sich im Rahmen der Gemeindereorganisation zur Einheitsgemeinde Hüttwilen zusammen.

 

 



 


Hüttwilen
 


Nussbaumen
 


Uerschhausen
 



 

Durch Empfehlung des Gemeindeammanns von Wart-Weiningen gelangte die Kulturbeauftragte der Gemeinde Hüttwilen an mich und fragte nach Möglichkeiten für ein neues Wappen für Hüttwilen. Ich unterbreitete folgende Vorschläge:

 

Variante 1

Das ist das Wappen der ehemaligen Ortsgemeinde Hüttwilen und auch der ehemaligen Munizipalgemeinde Hüttwilen, welche die drei Ortsgemeinden Hüttwilen, Nussbaumen und Uerschhausen umfasste. Ich empfahl, auch dieses "alte" Wappen als Variante zur Abstimmung zu bringen, da die drei Rebblätter nun für die drei Dörfer und einstmaligen Ortsgemeinden stehen können. Jede weitere Farbe und jedes weitere Motiv, das in dieses Wappen eingefügt würde, verschlechtert das Erscheinungsbild dieses schlichten und schönen Wappens.

 

 

Variante 2

Die Drei Rebblätter aus dem Wappen von Hüttwilen werden unverändert übernommen. Der rote Balken ist jedoch ersetzt durch einen geschachten Balken. Das Schachmuster verweist auf das Wappen von Uerschhausen, aber in den Farben von Nussbaumen.

 

 

Variante 3

Bei dieser Variante ist das Motiv aus dem Wappen von Uerschhausen übernommen: Geschacht mit Schildhaupt. Im Schildhaupt finden sich die drei Rebblätter aus dem Wappen von Hüttwilen. Das Schachmuster ist nicht mehr gold/rot, sondern gemäss den Farben des Nussbaumer Wappens in blau/gold gehalten.

 

 

Variante 3

In dieser Variante ist der Balken gemäss dem Wappen von Uerschhausen geschacht in Gold und Rot, oben in Silber zwei schwarze Rebblätter aus dem Wappen von Hüttwilen. Untern ist Nussbaumen mit einer goldenen Nuss in blauem Feld vertreten.  Das ist aus meiner Ansicht die schlechteste Variante, eigentlich nur zum zeigen, dass zu viele Farben und zu viele Motive sowohl im Schild als auch der Fahne sich nicht mehr vorteilhaft darstellen lassen. Ich empfahl, über diese Variante nicht abstimmen zu lassen.

 

Die Kulturbeauftragte und Gemeinderätin von Hüttwilen schickte mir die Entwürfe zurück und beschied mir, dass die Zeit noch nicht reif sei, um über ein neues Wappen abzustimmen.

 

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Hans und Maria Rüegg
LI-9495 Triesen