Bauchtanz / Orientalischer Tanz

 

Der orientalische Tanz ist kein kurzlebiger Trend - ausgehend von seinem Ursprungsland Ägypten inspiriert er seit Tausenden von Jahren die Tanzkultur des Vorderen Orients. Eingebettet in alle Lebensbereiche - von magischen Ritualen bis hin zur geselligen Unterhaltung - bewegt er, im wahrsten Sinne des Wortes, bis heute Männer, Frauen und Kinder.

"Orientalischer Tanz" ist der Oberbegriff für viele Tänze einschließlich der Folklore. Neben diesen gibt es "raqs baladi" und "raqs sharqi":

Das Wort "Bauchtanz" wurde von den Reisenden im 18. Jahrhundert geprägt, denen die für europäische Maßstäbe "unmoralischen" isolierten Bauch- und Beckenbewegungen besonders auffielen, da es diese in den westlichen Tänzen nicht gab. So entstanden die Begriffe "belly dance" oder "dans du ventre" anlässlich einer Tanzshow während der Weltausstellung 1893 in Chicago.

Tanzen heisst Leben!

Der orientalische Tanz ist die älteste Form des Tanzes. Dieser weiblichste aller Tänze findet heute wieder großen Anklang, weil er Phantasien aus 1001 Nacht weckt, ein neues Körpergefühl vermittelt und die Harmonie von Geist und Seele fördert und außerdem dazu beiträgt, den Alltagsstress abzubauen.

Immer mehr Frauen entdecken diesen Tanz, die Freude an den malenden Bewegungen der Hüfte, dem Kreisen, Wiegen und Schwingen im Rhythmus ihres Körpers. Bauchtanz ist nicht nur schön anzuschauen - er sorgt auch für eine gute Haltung und Figur. Außerdem bietet er eine Alternative zu herkömmlichen Gymnastikprogrammen und Fitnessübungen.

Mit diesem Tanz können Sie Ihre Gefühle, Ihre Weiblichkeit und Ihr Temperament zum Ausdruck bringen, er hat Einfluss auf den Biorhythmus, auf das Selbstbewusstsein und die Lebensgestaltung. Frauen aller Berufsgruppen, unabhängig von Alter und Figur, begeistern sich für den orientalischen Tanz, erleben ein neues Körpergefühl und intensivere Lebensfreude.

Eine weitere Deutung über die Herkunft des Bauchtanzes

Oft als orientalischer Tanz bezeichnet, gibt es den Bauchtanz in ähnlicher Form in vielen Teilen der Erde. Der Ursprung des Bauchtanzes reicht weit in die Zeit vor dem Christentum. Zu dieser Zeit glaubten die Menschen an eine Vielzahl von Göttinnen.

Eine der wichtigsten Göttinnen war die Göttin "Ma", aus der sich später das heutige Wort Mama entwickelte. Um dieser Göttin "Ma" zu danken und sie gnädig zu stimmen erfand man damals eine Art Fruchtbarkeitstanz, der in erster Linie von den Frauen getanzt wurde. Der Fruchtbarkeitstanz bestand aus dem Nachahmen des Geschlechtsaktes in Form von Beckenrotationen und anderen erotischen Bewegungen.

In den europäischen Kulturen wurde ebenfalls aus den gleichen Gründen der Bauchtanz aufgeführt. Hier bestand der Tanz aus dem Beckenkreisen und dem bekannten Hüftzittern.

Mit dem Erkennen der Rolle des Mannes bei der Zeugung änderte sich der Glaube an die Göttinnen und neue, so genannte "männliche" Religionen wie z.B. der Islam entstanden. Mit der Entstehung der neuen Religionen wurde der Bauchtanz und die damit verbundene Verehrung der Göttinnen verboten. Die männlichen Geschöpfe sahen Frauen nur noch als "Gefäß" für den männlichen Samen und sich als die Schöpfer des Nachwuchses.

Jahre später änderte sich im Christentum die Ansicht. Aus der Göttin "Ma" wurde die heilige Maria, Symbol der Weiblichkeit. Der Fruchtbarkeitstanz wurde nun überflüssig und zudem noch sehr unanständig. Er verlor seine religiöse Bedeutung und wurde zu einem Unterhaltungstanz. Heute ist der Bauchtanz als Kunstform anzusehen. Es entwickelten sich viele Variationen, z.B. Bauchtanz mit einem Stock, einem Schwert oder den Zimbeln.

Den Bauchtanz findet man in vielen Kulturen der Erde unter den unterschiedlichsten Bezeichnungen wieder. In Hawaii nennt man ihn z.B. den bekannten "Hula Hula" Tanz mit Baströcken und Blumenkränzen, in Afrika z.B. ist der Bauchtanz mit dem "Afro" Tanz vergleichbar.

Trotz der verschiedensten Variationen, in den unterschiedlichsten Teilen der Welt, bleibt der Bauchtanz nach wie vor den Frauen vorbehalten.

Interessante Links zum Thema Bauchtanz

(beachten Sie die Galerien mit schönen Kostümen und zum Teil mit Musik)

     

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Bauchtänzerin Enussah

     

Aladin - das orientalische Tanzstudio

     

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Bauchtanz in Istanbul

 

Bauchtanz in Marrakesch

 

Bauchtanz in Patara (Türkei)

 

Bauchtanz in Kuşadasi (Türkei)

 

 

 

Bauchtanz am 60. Geburtstag von Maria
in der Fata Morgana (Winterthur)

 

Maria als Bauchtänzerin

Bauchtanz-Studio Gertraud Felser

 

Besuch in der Fata Morgana in Winterthur
(vier Jahre nach Marias Geburtstagsfeier):

 

   
   

 

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Hans und Maria Rüegg
LI-9495 Triesen